Archiv für 2005

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Jwd in Spandau…

Spandau, das ist janz weit draussen, an der Endstation der U-Bahn und wer wohnt da wohl? Niemand!

Niemand

Niemand

Nein, wirklich! Niemand wohnt da! – seht selbst, dieses Klingelschild prangt an einem Hochhaus in Spandau. Niemand wohnt hier, bei Niemand haben wir geklingelt und Niemand war da, denn Niemand hat aufgemacht.

Weihnachtsgefühle

Es ist schon erstaunlich, welches Spektrum an Dramen sich auf einer ganz normalen Weihnachtsparty entfaltet. Wieso hat speziell das angebliche Fest der Liebe diese seltsame Auswirkungen auf die Menschen? Gefühle kommen an die Oberfläche – gute wie schlechte – und bevor man es sich versieht, wird die Hälfte der Partygäste nur noch von ihren Emotionen gesteuert.

So dumm es aber auch klingt… ich mag das… irgendwie wirkt das alles ehrlicher als das kontrollierte Verhalten, bei dem man allenthalben hinter vorgehaltener Hand erfährt, was vor sich geht. In diesem Sinne Leute.. vertragt euch wieder – das Leben ist eben eine Kette von emotionalen Fettnäpfchen, in die man bisweilen eben reintapst, und wenn man sich zu sehr damit beschäftigt, darüber nachzugrübeln, was einem am Leben gerade alles nicht passt, vertut man die Chance die Dinge zu finden, auf die es wirklich ankommt.

Unschuldige Bemerkungen

Da meint man es wirklich nicht böse und sorgt für bestürzte Blicke und anschließende Lachkrämpfe… Dabei habe ich doch nur ganz praktisch und unschuldig gedacht, als ich zu meinen Mitfahrern in der Berliner S-Bahn sagte “Eigentlich wäre es doch ganz praktisch, wenn zusätzlich zu den Haltestellen auch die Zonengrenzen angesagt würden”. Den Blick der mir daraufhin zugeworfen wurde werde ich nicht so schnell vergessen…

Zonengrenzen

… es dauerte ein paar Sekunden bis es mir dämmerte und ich die Sache aufklärte “Ich meine A, B und C… was dachtest du denn… also wirklich… also bitte…”. Als Inhaber eines AB-Fahrausweises fände ich es nur ganz nützlich wenn in der S-Bahn auch die letzte Station in der B-Zone angesagt würde, dass man daran denkt, dass ab hier zur Weiterfahrt ein Anschlussfahrausweis entwertet werden muss. Umgekehrt gibt es schließlich auch Leute mit BC-Karten, die evtl. unabsichtlich Schwarzfahren, wenn sie die A-Zone anschneiden.

Tststs… Was man da wieder vom armen unschuldigen Wonko denkt… “Sie verlassen jetzt die Westsektoren, halten sie ihr Visum zur Kontrolle bereit :-P

Kalter Wind und heiße Schokolade

So, nun kann ich endlich ins Bett fallen ;-) Seit Samstagmorgen halb 5 war ich auf den Beinen – Ausflug nach Hamburg.

Weihnachtsmarkt in Hamburg

Weihnachtsmarkt in Hamburg

Eiskalt war’s da und die Fahrt mit dem Wochenendticket der Bahn hat auch einige Zeit in Anspruch genommen, inklusive einer halben Stunde umsteigen im kalten Schwerin *bibber*. Schön war es aber trotzdem :) Wir haben ein kleines Stück von Hamburg besichtigt, im selben Restaurant (Schweinske) gespeist wie schon vor 1 1/2 Jahren bei der SJ-Channelparty und – nachdem die Ladies shoppen waren – wurden Weihnachtsmarkt und Dom unsicher gemacht. Durchgefroren bis auf die Knochen flüchteten wir dann für die Nacht in die WunderBar auf der Reeperbahn und tauten uns dort wieder auf, bis es morgens nach einem kurzen Abstecher zum Fischmarkt wieder zurück nach Berlin ging.

P.S.: Warum heißt der Fischmarkt eigentlich Fischmarkt? Dort gibt es ja quasi alles, aber so gut wie keine Fische ;-) ?

Ich bin ein Krapfen!

Heute hat es besser funktioniert und ich musste im Rathaus Schöneberg nur ca. 20 Minuten darauf warten, dass sich eine Beamtin meiner annimmt und die Verlegung meines Hauptwohnsitzes nach Berlin registriert. Mein Personalausweis trägt jetzt einen hässlichen Aufkleber, auf dem Handschriftlich meine neue Anschrift vermerkt ist, und ich kann mich J.F.K. anschließen und sagen "Ich bin ein Berliner".

Ich bin Hauptstädter

Am Samstag bin ich umgezogen und nun komme ich endlich dazu auch wieder zu bloggen. Nach dem ganzen Stress der letzten Tage nimmt die Wohnung so langsam Formen an, die ersten Umzugskisten sind ausgeräumt und es gibt vereinzelt sogar freie Flächen auf denen man sich bewegen kann.

Offiziell bin ich übrigens noch kein Hauptstädter, denn der Versuch mich umzumelden scheiterte an ca 2 bis 3 Stunden Wartezeit im Rathaus Schöneberg, von denen ich dann nach den ersten 30 Minuten genug hatte und es lieber an einem weniger frequentierten Termin noch einmal versuchen will.

Auferstanden aus Ruinen?

Ich habe heute einen Palast besichtigt… nunja, das was davon übrig ist. Gemeint ist der Palast der Republik, der ehemalige Stolz der DDR. Da der Bau allerdings Asbest verseucht war, wurde er schon vor einigen Jahren komplett entkernt und es gibt quasi nur noch einen Rohbau zu sehen. Auch dieser wird nicht mehr all zu lange stehen, wenn demnächst die letzten Klagen abgeschmettert werden wird das Land Berlin den Bau abreissen, bzw. "kontrolliert rückbauen".

Ein einfacher Abriss ist technisch nicht möglich, da der ganze Bau in einer art Betonwanne auf dem Grund bzw. Spreewasser "schwimmt". Damit dieses nicht unkontrolliert schwankt und die anderen Gebäude in der Umgebung gefährdet muss die Wanne zuerst im Boden verankert werden, damit sie beim Abtragen des Palastes nicht wegen des geringeren Gewichtes nach oben wandert.

Die ganze Aktion kostet den Steuerzahler ein hübsches Sümmchen und sollte irgendwann an der Stelle wirklich das alte Stadtschloss neu errichtet werden wird es natürlich noch ein ganzes Stück teurer. Man darf gespannt sein, ob der mehrfach verschobene Termin für den Beginn der Abrissarbeiten nun doch wieder weiter in die Zukunft verlegt wird. Bis zur Fußball WM will man angeblich damit fertig sein – mal sehen ob das klapt.

Aber ob es wirklich sinnvoll ist ein Stück deutsche Geschichte zugunsten einer mit modernen Mitteln geheuchelten Schlosskulisse verschwinden zu lassen? … In diesem Sinne… Krieg den Palästen!

Welten im Wandel

Übermorgen um diese Zeit bin ich irgendwo auf der Autobahn zwischen Darmstadt und Berlin. Hoffentlich passen meine erstaunlichen Mengen an Krempel, die aus den Tiefen der Schränke und Regale ihren Weg in Umzugskisten gefunden haben, auch komplett in den Sprinter.

Gestern war ich sozusagen zum letzten Mal in Darmstadt unterwegs, bin beim Friseur vorbeigetapst und habe mir angesichts des bevorstehenden Lebensumbruchs auch eine neue Frisur verpassen lassen ;-) Der nette Bub, der mir die Haare geschnitten hat war übrigens so süß, da ss ich schon fast bereut habe aus der Stadt wegzuziehen <g> Aber die Tatsache, dass ich jetzt erst das Stempelbriefchen voll habe und so den nächsten Schnitt kostenlos bekommen würde ist mal wieder typisch. Nunja, vielleicht komm ich ja zu Weihnachten mal ins Land und kann dann einen Abstecher nach Darmstadt machen, um den Gutschein einzulösen (und vielleicht ist ja auch der süße Friseur wieder da ;-) ).

Ab nächste Woche ist erstmal alles neu…

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Nachdem einer meiner allerbesten Freunde seit einiger Zeit seine schönsten Schnappschüsse bei Flickr zur Schau bietet, habe nun auch ich dort einen Account angelegt und damit angefangen einige Bilder zu veröffentlichen.

Schaut einfach mal rein und schreibt Kommentare, was ihr davon haltet :) .

Weiße Wale im Nebel

Premiere am Rhein-Main-Airport in Frankfurt! Das größte Passagierflugzeug der Welt landete heute Morgen erstmals auf einem öffentlichen Flughafen und ich war mit dabei. Nunja… ein paar km weit weg auf dem Rollfeld vor den Hangars der ehemaligen US-Airbase und zusammen mit etlichen anderen Schaulustigen, die dieses Ereignis in aller Frühe aus dem Bett getrieben hat.

Der A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, kurz nach seiner ersten Landung auf einem öffentlichen Flughafen am 29.10. in Frankfurt am Main.Bereits einige Minuten vor der planmäßigen Ankunft setzte der Doppeldecker-Airbus A380 zur Landung an. Leider auf der Nordbahn und nicht auf der näher an der Airbase gelegenen Südbahn. Trotz der großen Entfernung und des Nebels sind mir aber noch einige etwas unscharfe Schnappschüsse geglückt.

Schade, dass Airbus Industries und FraPort den Zuschauern keine Vorbeifahrt auf dem Taxiway gegönnt haben. Viel mehr als auf dem Bild gab es somit wegen der Entfernung und des Wetters nicht zu sehen.

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