Zuerst hab ich das ganze ja für einen Scherz gehalten, als ich diesen Artikel bei SpOnline gesehen habe, aber absurde Dinge haben die Angewohnheit meistens der Realität zu entsprechen. Da gibt es also eine Horde seltsamer bayrischer Zeitgenossen, die dem verstorbenen König Ludwig II. nachtrauern und Verschwörungstheorien über einen möglichen Mord ersonnen haben.
Mag man darüber noch denken was man will und wer weiß – vielleicht ist ja sogar etwas dran – aber welcher halbwegs normal gebliebene Mensch rennt denn bitte mit einem schwarzen Bettlaken über dem Kopf, Fackeln und Schilden durch die Gegend, um auf einen Mord aufmerksam zu machen, der mehr als 100 Jahre zurückliegt? Zudem erinnert die Kostümierung der Guglmänner irgendwie an den Ku-Klux-Klan.
Die Jungs in den Kapuzen sollten lieber mal in Ruhe bei Kaffee und Kuchen über ihr Leben nachdenken – danach dann bitte auch nicht vergessen zu spülen und alle Teller und Tassen zurück in den Schrank zu stellen.
P.S.: Die Webseite der Kapuzenträger ist auch für ein Schmunzeln gut – wahrscheinlich auch einer von wenigen Geheimbünden, die eine öffentliche Webseite betreiben