Einträge zum Stichwort ‘Australische Wissenschaftler’

Die Wahl der Qual

Nein, hierbei handelt es sich nicht um einen weiteren Artikel zu den kommenden Bundestagswahlen, auch wenn “Die Wahl der Qual” auch dafür durchaus ein passender Titel sein könnte, denn wer auch immer uns in den nächsten vier Jahren regieren wird eine große Zuversicht löst keine der realistischen Möglichkeiten in mir aus.

Zum eigentlichen Thema – ich bin bei meiner täglichen Presse-Übersicht in der Mittagspause auf folgenden Artikel gestoßen, der meinen Sarkasmus-Detektor ausgelöst hat: “Beeinträchtigte Hirnfunktionen: CIA Folter war kontraproduktiv”. Ein australirischer Wissenschaftler ist durch ausführliches Literaturstudium (allein dies als offenbar einzige(???) Forschungsmethode ist schon ein Kopfschütteln wert) zu der Erkenntnis gelangt, dass die durch die CIA an unschuldigen Menschen Terrorverdächtigen durchgeführten Folterungen Verhöre eventuell kontraproduktiv gewesen sein könnten. Kernpunkt der überraschenden Neuentdeckung ist die Tatsache, dass Menschen unter Folter gerne mal das ein oder andere Erzählen, das die Peiniger hören wollen, nur damit die Qual ein Ende hat.

Nun… wer hätte das geahnt? Sicherlich handelt es sich doch bei den unzähligen verbrannten Frauen im Mittelalter fast überwiegend um geständige Hexen, die sich im Angesicht der Heiligen Inquisition selbstverständlich zu ihren schwarzmagischen Umtrieben bekannt haben um ihre Seelen noch zu retten, die im Unterschied zu ihren Körpern ja noch eine Chance hatten.

Seltsam mutet auch die Aussage an, dass die von der CIA ausgeübte Art der Folter “offenbar nicht auf den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie Erinnerung und kognitive Gehirnfunktionen arbeiteten”. Ich kann nur hoffen, dass SpOnline hier mit den übersetzten Zitaten dem armen Iren nur etwas in den Mund legt, dass der Sarkast in mir zwischen den Zeilen liest. Denn natürlich hätte keiner etwas gegen die Methoden der CIA gehabt, wenn sie sich doch wenigstens an modernen Erkenntnissen orientieren würden. Schließlich gibt es weitaus effizientere und Zielführendere FolterVerhörmethoden, die man stattdessen hätte anwenden können, oder?

In diesem Sinne – auf die Wahl der Qual kommt es an!

Ich hoffe inständig, dass im Originalartikel des Wissenschaftlers durchaus auch und nicht zu knapp auf die “geringfügigen” ethischen Probleme aller erdenklichen Foltermethoden eingegangen wird. Egal wie modern die wissenschaftlichen Erkenntnisse sein mögen auf denen diese beruhen. Nichts für all zu zarte Gemüter ist im Übrigen der Bericht eines Folteropfers, den SpOnline als Sidebar links neben den Artikel gesetzt hat – lesenswert doch unter Umständen vielleicht dennoch oder gerade deswegen.

Wie unschuldig waren doch noch die Zeiten in denen man bei dem Wort “Waterboarding” eher an eine neue Wassersportart dachte…

Beeinträchtigte Hirnfunktionen

CIA-Folter war kontraproduktiv

Gestochen scharf

Australische Saarländische Wissenschaftler haben entdeckt, dass man aus den Betriebsgeräuschen von Nadeldruckern Rückschlüsse auf die gedruckten Texte nehmen kann. Nun… da diese schrecklich modernen Geräte überall weit verbreitet im Einsatz sind ist die Tragweite dieser absolut bahnbrechenden Entdeckung natürlich kaum abzuschätzen. Insbesondere, dass derjenige, der ein Mikrophon am Drucker anbringt im zweifel auch gleich eine Kamera benutzen oder direkt die ansteuernde Datenleitung abhören könnte, aber schwamm drüber.

Eigentlich berichte ich ja auch nur über diese Not-News, die Gestern durch die Presse ging (z.B. SpOnline), weil sie mir erlaubt einen Link zu diesem Bild hier zu setzen und damit die (immer noch nicht aussortierten) Japan Bilder von 2005 zu promoten.

Hochmoderne Drucker mit mindestens neun Nadeln in Osaka, Japan

Hochmoderne Drucker mit mindestens neun Nadeln in Osaka, Japan

Von Mäusen und Menschen

Während Österreichische Wissenschaftler in ihren Studien über die Krebsgefahren von Mobilfunkmasten schon einmal die Kleinigkeit übersehen, dass am untersuchten Ort zwar Krebsfälle auftraten, aber leider kein Mobilfunkmast stand (Heise Online und Luftbild des betreffenden Daches), sind die japanischen Wissenschaftler deutlich erfolgreicher.

Aus einer 16 Jahre lang in einem Tiefkühlfach gefrorenen Maus (was hat man sich eigentlich gedacht, als man die vor 16 Jahren da rein hat?) gelang es den Forschern vier Klone zu erzeugen. Leider verstarb eines der Mäusebabies gleich nach der Geburt an Atemproblemen und ein weiteres hatte das eher zweifelhafte Vergnügen am zweiten Tag seines zweiten Lebens von der Leihmutter gefressen zu werden. Zumindest laut dem Pressebericht planen die Wissenschaftler nun nicht etwa die Erschaffung von Klonkriegern, sondern die von Kriegselefanten Mammuts. Zumindest dürften diese Babies dann zu groß sein, als dass sie von ihren Leihmüttern gefressen werden könnten.

Fast so klein und unbedeutend wie Mäuse sind die beiden Dörfer Dixville Notch und Hart’s Location, die traditionell die Präsidentschaftswahlen in den USA eröffnen, und deren Bewohner dafür eigens schon um Mitternacht anstehen, um ihre Stimmen abzugeben. So dürfen sich die Hand voll Menschen in den kleinen Siedlungen jede Wahlperiode einmal so richtig wichtig fühlen. Gewählt wurde in beiden Orten nach einem Bericht der Tagesschau übrigens Barack Obama, der sich darüber aber wohl kaum sonderlich freuen dürfte angesichts des Todes von Oma-bama.

Vielleicht sollte man das Modell für die wahrscheinlich bald anstehenden hessischen Neuwahlen adaptieren und die Wahllokale in Offenbach nur von 0 Uhr bis 1:30 Uhr öffnen?

Herr Rossi auf Reisen

Auf Spiegel Online gab es Heute einen Artikel über Zufriedenheitsstudien

Dort steht unter anderem folgende und wie ich meine äußerst "bemerkenswerte" und "überraschende" Schlussfolgerung zu lesen: 

Die Ergebnisse: Die Top drei der glücklichsten Nationen führte wiederum Dänemark vor der Schweiz und Österreich an. Deutschland kam auf Rang 37 und lag damit im mittleren Drittel, während Kongo (176), Simbabwe (177) und Burundi (178) am unglücklichsten von allen Ländern waren. Die Bewohner der Glücksländer sind also wohlhabend, gebildet, gesund und nur selten arbeitslos. In den Nationen ohne Zufriedenheit hingegen herrscht Hunger und Not.

Wer konnte das ahnen und was lernen wir daraus?

Wenn die Leute im Kongo einfach mal ein wenig mehr Humor hätten und das Leben etwas lockerer angehen würden hätten sie auch gleich weniger Hunger??? Und wehe wenn hier einer zum Miesepeter wird – der sorgt gleich für höhere Arbeitslosenzahlen!