Irgendeinen kleinen Haken muss natürlich auch der unverbaubare Spreeblick meiner neuen Wohnung haben. Jeden Abend tummeln sich derzeit eine Hand voll Mücken an der Decke meines Schlafzimmers. Zwar bin ich bisher noch nicht gestochen worden, aber ich will mir schon aus Prinzip jedes Lebewesen persönlich aussuchen, das in mein Schlafzimmer darf.
Um die ungebetenen Gäste draußen zu halten habe ich mich also auf den Weg zum Heimwerkertempel gemacht und dort von den Priestern Linderung erbeten. Die erste Peinlichkeit ergab sich dann gleich, als ich eine Verkäuferin anhielt, um nach Fliegengittern fürs Fenster zu fragen, und sie mich an den großen Stand “Insektenschutz” direkt in der Regalreihe hinter mir verwies. Dummerweise wusste ich nur noch die Breite meiner Fenster auswendig, aber nicht mehr ihre Höhe und griff so natürlich zu den Falschen Fliegengittern. Als ich sie später zuhause montieren wollte waren sie leider 10cm zu kurz. Knapp vorbei ist eben leider auch daneben.
Hoffentlich kann ich die Dinger umtauschen, werde nachher nochmal im Baummarkt vorbeigehen und um ein Upgrade auf die nächst größere Version bitten. Hoffentlich sind die Jungs und Mädels dort so flexibel, dass sie es schaffen das Klebeband aus den beiden Packungen, die ich schon an meinen Fenstern verbaut habe, mit dem aus den Packungen der größeren Fliegengitter zu ersetzen, die ich mitnehmen will…