Einträge zum Stichwort ‘Chicago’

Tag 10: Kuriositäten in Chicago

Heute Morgen konnten wir den üblichen zweiten Rundgang im geräumten Hotelzimmer nicht machen, da unsere Keycards bereits blockiert waren nachdem wir unser Gepäck zum Auto gebracht hatten. Ein Umstand, den wir am Abend noch bereuen sollten.

Nach dem Aufbruch fuhren wir zum schiefen Turm von Pisa, bzw. zu einer etwas verkleinerten Replik, die in einem Vorort von Chicago steht. Dieser dient hier als Wasserturm und steht direkt neben einem Gebäude der YMCA. Anschließend versuchten wir den ersten Mc Donalds zu finden, der ganz in der Nähe ist – wir fanden auch ein Restaurant der Fast Food Kette, das zwar alt aussah aber keinerlei besonderen Hinweis darauf bot, ob es sich dabei wirklich um das erste handelte. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Parkplatz fuhren wir daher weiter zur nächsten Kuriosität, die wir besuchen wollten – ein Minigolf Kurs in einem Beerdigungsinstitut – allerdings war auch dieser Ort leider nicht auffindbar. Dafür fanden wir auf Anhieb die nächste Station auf der Liste der Kuriositäten am Wegrand – ein Wohngebäude in Gestalt einer Pyramide inklusive passender Nebengebäude und Statuen.

Nach einem Abstecher zum Lake Michigan bei dem wir an der Jelly Belly Fabrik vorbeikamen (leider war der Fabrikverkauf schon zu) fuhren wir weiter nach Fond du Lac wo wir übernachteten. Beim Auspacken Abends im Hotelzimmer bemerkten wir, dass wir leider irgendwo unseren Adapterstecker verloren haben und daher Laptop, Handies, Kameras etc. vorerst nicht mehr laden können.

Tag 9: The windy City

Heute haben wir Chicago zu Fuß erkundet. Gleich zu Beginn sind wir auf den 442,3 Meter hohen Sears Tower gefahren und haben die Aussicht auf die Stadt und den wirklich mächtig großen Lake Michigan genossen. Wasser bis zum Horizont – wüsste man es nicht besser könnte man den See für einen Ozean halten.

Blick vom Sears Tower, 103. Stock

Wir folgten einer Walking Tour durch die Stadt, besichtigten interessante Häuser, Parks und Skulpturen und beendeten unseren Stadtrundgang gegen Abend auf dem Navy Pier.

Bei der Rückfahrt zum Auto mit der U-Bahn machte ich dann Bekanntschaft mit der hohen Kriminalitätsrate der Stadt. Ein Mann drängte sich in der Bahn neben mich und ich spürte plötzlich wie er versuchte mir den Geldbeutel aus der Seitentasche der Shorts zu klauen. Zum Glück stellte er sich dabei nicht sonderlich geschickt an und ich merkte es rechtzeitig. Obwohl er gemerkt hat, dass ich ihn erwischt habe fuhr er sogar noch eine weitere Station mit, bevor er ausstieg – dreist.

Nochmal Glück gehabt also, vom Bargeld abgesehen wäre der Verlust der ganzen Plastikkarten äußerst unangenehm gewesen…