Einträge zum Stichwort ‘Einkaufen’

Knapp vorbei ist auch daneben

Irgendeinen kleinen Haken muss natürlich auch der unverbaubare Spreeblick meiner neuen Wohnung haben. Jeden Abend tummeln sich derzeit eine Hand voll Mücken an der Decke meines Schlafzimmers. Zwar bin ich bisher noch nicht gestochen worden, aber ich will mir schon aus Prinzip jedes Lebewesen persönlich aussuchen, das in mein Schlafzimmer darf.

Um die ungebetenen Gäste draußen zu halten habe ich mich also auf den Weg zum Heimwerkertempel gemacht und dort von den Priestern Linderung erbeten. Die erste Peinlichkeit ergab sich dann gleich, als ich eine Verkäuferin anhielt, um nach Fliegengittern fürs Fenster zu fragen, und sie mich an den großen Stand “Insektenschutz” direkt in der Regalreihe hinter mir verwies. Dummerweise wusste ich nur noch die Breite meiner Fenster auswendig, aber nicht mehr ihre Höhe und griff so natürlich zu den Falschen Fliegengittern. Als ich sie später zuhause montieren wollte waren sie leider 10cm zu kurz. Knapp vorbei ist eben leider auch daneben.

Hoffentlich kann ich die Dinger umtauschen, werde nachher nochmal im Baummarkt vorbeigehen und um ein Upgrade auf die nächst größere Version bitten. Hoffentlich sind die Jungs und Mädels dort so flexibel, dass sie es schaffen das Klebeband aus den beiden Packungen, die ich schon an meinen Fenstern verbaut habe, mit dem aus den Packungen der größeren Fliegengitter zu ersetzen, die ich mitnehmen will…

Mit allen Wassern gewaschen

Ich bin doch nicht blöd!

Erst zahl ich einen Zuschlag, damit die Waschmaschine sofort geliefert wird statt erst nächste Woche – ok, das ist ja noch eine sinnvolle Zusatzleistung. Dass mich die 3m vom Flur ins Bad dann aber nochmal 20 Euro kosten und weitere 10 Euro für eine “Ablaufnase” (das ist ein kleines Plastikteil als Adapter zwischen Abflussschraubgewinde und Abwasserschlauch der Maschine) sowie 3 bis 4 Euro für ne Muffe finde ich etwas ärgerlich. Bei dem Preis für das Gerät oder zumindest bei dem Preis für das “Komfortpaket” bei der Lieferung das das verbringen an den Aufstellungsort und den Anschluss beinhaltet hätten die nötigen Teile meiner Ansicht nach dabei sein müssen.

Was lernen wir daraus? Das nächste Mal einen Transporter und ne Sackkarre mieten und selber abholen und anschließen. Dann gibts alles weitere an Teilen für maximal 5 Euro insgesamt im Baumarkt um die Ecke.

Mit allen Wassern gewaschen die Piraten.

42kg Nutella

Auf den Alu-Versiegelungen der 400g Nutella Gläser sind 2 Bonuspunkte abgebildet, die man Sammeln kann. Für 210 Punkte gibt es eine Adidas Trainingshose und T-Shirt. Das entspricht schlappen 42kg Nutella. Wenn die jemand allen ernstes verzehrt hat, hat er Trainingshose und Shirt auch bitter nötig – vorausgesetzt die passen dann noch. Abstrus. Wer bezieht denn solche Unmengen von dem Zeug?

Die Milch macht’s!

Noch etwas zum Tage – wer erinnert sich noch an den Streik der Milchbauern auf Grund der zu niedrigen Preise für Milchprodukte in den Supermärkten? Das hier dürfte die Kuhbesitzer kaum freuen. Wobei auch die eigentlich nach dem Streik beschlossene Erhöhung der Preise irgendwie kaum merkbar war. Ich zahle schon lange exakt zwei Euro für einen Pack Frischmilch und einen Pack frisch gepressten Orangensaft, wenn ich Morgends vor der Arbeit im Lidl vorbei tapse.

Angeblich herrscht bei den Molkereien jetzt ein Überangebot – ich kann das insoweit bestätigen, als dass auch in meinem Kühlschrank untypischer Weise derzeit ein Überangebot an Milch herrscht – mein Lebensmitteldealer hat leider die 1,5 Liter Pack der haltbaren 0,1er Milch abgeschafft und ich muss nun ersatzweise Frischmilch kaufen. Die schmeckt zwar sogar etwas besser, aber leider hält sie sich nicht so lange. Bis Morgen müssen noch 3 Liter weg ;-)  

In diesem Sinne, Prost!

Frohe Weihnachten!

Ja, Du hast richtig gelesen. Frohe Weihnachten!

Der Herbst hat noch nicht einmal angefangen und schon haben die Supermärkte die Schokonikoläuse und das Weihnachtsgebäck ausgepackt. Bald wird das ganze wahrscheinlich nochmal von einer kurzen Phase mit Kürbissen und Gespenstern unterbrochen und spätestens Ende Dezember kommen dann die Osterhasen und bunten Eier in die Auslagen.

Irgendwie absurd das ganze… Ob es wohl Adventskränze mit 15 Kerzen gibt?

Piratendiscount

Gelten Piraten neuerdings als gediegene Geschäftsleute? Wahrscheinlich ausgelöst durch den “Fluch der Karibik” Reihe ist die Seeräuberzeit momentan ja in Mode und angesichts des lustigen Films identifiziert die Breite Masse die Schurken der Meere als lustiges und sympathisches Völkchen. Schwamm drüber, dass man Morden und Brandschatzen geht, bleibt doch irgendwie alles in der Familie und bei der nächsten Buddel Rum lacht man drüber.

Eine großer Elektro-Discounter macht derzeit in den U-Bahn-Höfen Berlins Werbung mit dem Slogan Preis-Piraten. Ob man hier günstig an Hehlerwahre kommt? Oder ist es womöglich eine unterschwellige Warnung, dass der Kunde bei Reklamationen schnell mal über die Planke geht? Für besonders kompetente Beratung oder gar wirklich günstige Preise ( den aufgebrachten Händler kostete der Überfall ja meist das Leben ) sind Piraten ja nun wirklich nicht das richtige Bild.

Ahoi ihr Seebären, Rot und Schwarz sind zwar meine Lieblingsfarben, aber ich bin doch nicht blöd. Ich segle lieber zu einer anderen Insel und lass mich im Fachgeschäft beraten. Beim Kauf meiner Digitalkamera bin ich dabei sogar noch billiger weg gekommen als bei euch und euren Kumpanen mit der blauen Farbgebung. Elektronik kauft man besser dort wo sich jemand damit wirklich auskennt – oder gleich wirklich billig im Internet.

Nein Danke, ich bin doch nicht blöd!

Majestätsbeleidigung an König Kunde

Ich war am Q-Damm in einer Filiale eines großen Kaufhauses – nennen wir den Laden mal Billig & Schrecklich. Bei Billig & Schrecklich an der Kasse legte ich also meine sieben Sachen auf den Tisch und die Kassiererin war erstmal ratlos, da eines der Kleidungsstücke zwar ein Etikett aber dieses keinen Strichcode hatte. Sie klingelte also Verzweifelt nach einem Regalfachbestücker, der ihr dann auch den richtigen Preis nennen konnte. Leider vertippte sie sich dann und auf dem Bon, den sie mir zum Unterschreiben vorlegte stand ein falscher Preis. Ich wiess sie darauf hin und es folgte ein kleiner Aufruhr.

Da sie die Buchung erstmal stornieren musste, aber nicht wusste wie (ich hatte mit Karte gezahlt) wurde erstmal verzweifelt nach einer Kollegin geklingelt und gerufen. Es dauerte also schon mal eine Weile bis schließlich jemand da war, der sich mit den Formalitäten des Storno Vorganges auskannte. Eine Kundin hinter mir wurde derweil recht ungeduldig und meinte (in einem ganz normalen Tonfall) zu den beiden Kassiererinnen ob sie nicht einfach die paar Euro Differenz bar auszahlen könnten. Die hinzugerufene Dame hinter dem Tresen flippte nun ohne erkennbaren Grund aus und fuhr die Kundin lautstark an wie diese denn dazu käme hier als Kundin ihr sagen zu wollen wie sie ihren Job machen muss und überhaupt gäbe das riesen Ärger mit der Verwaltung wenn man das nicht richtig storniert u.s.w. u.s.f.

Die arme Kundin war vom Tonfall und der Intensität dieses Anfalls genauso verdattert wie ich…