Einträge zum Stichwort ‘Flugzeug’

Postkutschen im Wilden Osten

Heute war ich auf einer kurzen Dienstreise in Budapest. Morgends in aller Frühe zu einer sehr unanständigen Zeit aufstehen, mit dem Zug ans Ende der Welt zum Flughafen Schönefeld und von dort mit dem Billigflieger nach Ungarn.

Abenteuerlich gestaltete sich dann die Taxifahrt zum Geschäftstermin in der Stadt. Angesichts ständiger Staus schlugsich der Taxifahrer quasi plötzlich in die Büsche und fuhr mit mir durch immer kleinere Nebenstraßen. Ob die Zickzackfahrt durch die kleinen Gassen wirklich etwas gebracht hat wage ich allerdings zu bezweifeln, letztlich standen wir bald darauf doch wieder im Stau und es ging nur im Schritttempo an der Donau entlang.  Zumindest konnte ich so den einen oder anderen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt werfen. Nach fast einer Stunde Fahrt erreichten wir dann endlich das Ziel und am Rest des Tages blieb dann keine Zeit mehr für privates.

Auf der Rückfahrt sah es trotz anderer Fahrtroute ähnlich aus, nur diesmal gab es nur einen alten Kleinwagen als Taxi der sich mit quietschenden Reifen in jede Kurve legte und an der Geschwindigkeit der Fahrt kann das nun wirklich nicht gelegen haben. Auch hier wich der Taxifahrer einen Stau aus und es ging auf einmal zwischen Schuttbergen und Kleingärten entlang. An einer Stelle, an der er dann nicht in die richtige Richtung abbiegen konnte kamen wir nach ca. 5 Minuten ein zweites mal vorbei aber letztlich erreichten wir dann doch wohlbehalten und noch rechtzeitig für den Heimflug den Flughafen. Diesmal mit der ungarischen Staatslinie. Nachdem der Bus auf dem Rollfeld schon neben einer alten Propellermaschine angehalten hatte und einige Passagiere schon erste Bemerkungen über das Flugzeug machten fuhren wir aber zum Glück doch noch ein Stück weiter zu einem anderen Stellplatz und bestiegen einen Jet. Dank des Platzes am Notausgang hatte ich es fast so Bequem, wie bei der Bahnfahrt am Sonntag, allerdings gab es außer einem Lebkuchen und einem Glas Softdrink nichts zu Abend.

Beeindruckend

Recht heftige Strömung hat der Hudson dort offenbar und im Hintergrund sieht man eine Concorde im Freilichtmuseum neben dem ausrangierten Flugzeugträger USS Intrepid stehen.

Und hier hat jemand direkt von der ersten Fähre geknipst.

Tag 19 und 20: Rückreise

Donnerstag und Freitag sind für uns sozusagen zusammengefallen. Seit Donnerstag 9 Uhr Ortszeit (15 Uhr in Deutschland) war ich wach und bin erst am Freitag Abend um 20 Uhr umgefallen ehm ins Bett gegangen.

Der Flug verlief bis auf einige Turbolenzen (natürlich kurz nach dem Abendessen) ereignislos ab. Leider waren die Audiokontrollen in den Armlehnen der Sitze etwas störrisch und unsere Reihe ließ sich nicht dazu bewegen den Ton zum Film auszuwählen. Etwas ärgerlich auf einem 6 Stunden Flug, aber ich habe mir dann mit Laptop und einem Buch die Zeit vertrieben. Schlafen konnte ich auf dem Flug leider nicht – von daher fehlt mir jetzt wirklich eine Nacht. Rein Optisch dauerte diese auch nicht sonderlich lange, über dem Atlantik flogen wir in die Dämmerung und als wir wenige Stunden später Europa erreichten brach bereits der Morgen an.

Am Gepäckband in Frankfurt gab es dann den einzigen Zwischenfall der Reise – mein neuer Trolley kam nicht an. Die Gepäckermittlung nahm sich dann der Sache an und noch im Zug Richtung Berlin erreichte mich die Nachricht, dass er gefunden worden war. So kam der Koffer sogar vor mir in Berlin an, denn er durfte fliegen. Am Nachmittag bekam ich ihn dann geliefert – eigentlich sogar praktischer als selber tragen ;-)

Tag 13: Dayton

Heute Mittag erreichten wir Dayton, Ohio, und besuchten das Museum der US Air Force. In gewisser Weise sehr beeindruckend dort neben der originalmaschine zu stehen, die die Bombe auf Nagasaki abgeworfen hat, allerdings auch sehr befremdlich, dass in den Schautafeln dazu quasi gar nicht auf die schrecklichen Folgen und die unzähligen Opfer des Angriffs eingegangen wird.

Etwas weniger kontrovers ist dann schon die Landekapsel von Apollo 15, die so wie sie da steht schon im Mondorbit war. Einen kleinen Brocken Mondgestein gab es dann auch zu bewundern. Im Nächsten Raum wurde man dann wieder sehr nachdenklich – eine Reihe von Weltuntergangsmaschinen, bzw. Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen… Ebenfalls ohne Hinweise auf die Vernichtungskraft der durch die Raketen beförderten Fracht. Auch ein Stealth Bomber war ausgestellt, allerdings scheinbar nur als Replik.

Gegend Abend durchquerten wir dann noch die Berge von West Virginia und werden heute über den Blue Ridge Parkway zum Shenandoah National Park fahren.

Tag 1: FRA – EWR

Nachtrag:

Da ich mich kurzfristig noch entschlossen hatte die Anfahrt nach Frankfurt auf den Vorabend des Fluges vorzuziehen gestaltete sich die Anreise zum Flughafen relativ kurz und entspannt über eine kurze Fahrt mit der S-Bahn. Einchecken und Sicherheitskontrolle waren recht Problemlos, der Flug ruhig und da das Bodenpersonal der Lufthansa seinen Streik zum Glück noch rechtzeitig beendet hat gab es sogar normalen Service an Bord.

Bei der Einreise in die USA standen wir uns dann erstmal die Beine in den Bauch. Irgendwie erwischt man auch immer die falschen Schlangen. Das Heimatschutzministerium der USA nimmt jeden der ins Land will genauestens unter die Lupe und die Leute vor uns waren scheinbar besonders verdächtig. Wie dem auch sei, endlich kam man auch mal selbst an die Reihe und ein paar Fragen später wurde man noch mit einer Webcam fotografiert und die Fingerabdrücke erfasst. 

Jetzt noch den Mietwagen abholen und schnell ins bereits aus der Heimat gebuchte Motel. So jedenfalls der Plan… wir haben unsere Abfahrt verpasst und dann gründlich die Orientierung verloren. Nach einer kleinen Odysee durch New Jersey kamen wir dann doch noch wohlbehalten an… und sind gleich anschließend in den nächsten Elektronikladen gefahren und haben uns ein Navi gekauft :-) Eine Investition die sich in den nächsten Tagen bereits mehrfach sehr gut bewähren sollte.

Erster Wal bei Emirates

Fast 3 Jahre hat es gedauert seit der ersten Landung eines A380 auf einem Verkehrsflughafen bis nun endlich die Auslieferung an die Fluggesellschaften beginnt. Emirates hat den erten Superairbus übernommen und Anfang August soll er den Liniendienst aufnehmen mit einem Flug von Dubai nach New York… 3 Tage später komm ich mit einem schnöden alten Jumbo in Newark auf der anderen Seite des Hudson an… der stinkt gegen den A380 von Emirates natürlich ab – der hat sogar Duschen an Bord – was es nicht alles gibt.

(c)Tagesschau

Nachtrag: Singapore Airlines hat bereits seit Oktober 2007 einen A380 und inzwischen auch mehrere davon, d.h. damit sind es nur 2 Jahre seit der Erstlandung. Der Airbus an Emirates war allerdings der erste, der in Deutschland übergeben wurde – die Maschinen für Singapore Airlines wurden in Toulouse, Frankreich ausgeliefert.