Einträge zum Stichwort ‘Hotel’

Abenteuer im Wilden Best-Westen

Iiiinnnnnndddiiiiiiaaaaaaanneeeeer!

Servus!

Die letzten Tage war ich auf einer Dienstreise in Kiel und habe die Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag im Best Western Hotel verbracht. Nach einigen Schwierigkeiten auf dem schwankenden Bett (zwei übereinandergestapelte Federkernmatratzen) einzuschlafen wurde die Nacht dann leider sehr kurz als gegen 5 Uhr ein gellendes Pfeifkonzert meinem Schlaf ein jähes Ende setzte. Kurz darauf klingelte auch noch das Telefon und eine Stimme vom Band forderte die Gäste auf schnellstmöglich das Hotel zu verlassen.

Da noch keine Rauchschwaden ihren Weg in mein Zimmer suchten beschloss ich zuerst zumindest meine Hose und Schuhe anzuziehen und begab mich dann auf den Gang. Dort sah ich immer noch kein Feuer sondern nur jede Menge äußerst missmutiger und müder Gesichter meiner Zimmernachbarn. Als wir uns dann auf den Weg zu den Notausgängen machten kamen uns allerdings auch schon andere Gäste mit der Meldung “Fehlalarm” entgegen. Etwas unschlüssig, ob ich mich auf diese Aussage irgendeines Hotelgastes nun verlassen sollte oder nicht, tapste ich zurück ins Zimmer und wartete erstmal ab. Schließlich verstummte der Alarm und ich überlegte, ob ich nochmal versuchen sollte einzuschlafen oder nicht. Eine knappe Viertelstunde später ertönte abermals der Alarm, diesmal allerdings sukzessive in den einzelnen Zimmern, denn kaum war er bei mir verstummt hörte ich ihn aus dem Nachbarraum. Offenbar eine Testfunktion der Warnanlage, die wieder scharf geschaltet wurde.

Was für eine Nacht… aber besser so als andersrum. Wenigstens funktioniert das System und ich werde sogar trotz Ohrstöpsel wach.

Tag 0: Mainhatten

Endlich auf dem Weg in den Urlaub. Um den ersten Urlaubstag etwas zu entschärfen und nicht noch vor dem Flug die lange Anreise mit der Bahn vor mir zu haben bin ich schon Heute am Vorabend des Fluges nach Frankfurt gefahren.

Das Hotel im Bahnhofsviertel ist nicht sonderlich berauschend. Die Böden sind gefliest und der Vorhang fällt als ich versuche ihn zuzuziehen herunter. Unten auf der Straße preisen Mitarbeiterinnen im horizontalen Gewerbe ihre Dienste an und gegenüber auf der anderen Straßenseite verraten rote Lampen hinter den Fenstern, dass es sich dort wohl nicht um ein Hotel handeln dürfte sondern Zimmer nur Stundenweise vermietet werden.

Glücklicherweise ist mein Hotel noch halbwegs sauber und ich habe Schlafbrille und Ohrstöpsel dabei… trotzdem fällt das Einschlafen schwer – noch immer ist einiges vom Krach draußen zu hören und ausserdem schlägt das Reisefieber zu und die Gedanken kreisen um den bevorstehenden Urlaub.

Normalerweise hätte ich ja meine Eltern besucht über die letzten Tage, aber leider waren diese gerade ebenfalls unterwegs und niemand verfügbar, der mich zum Flughafen hätte bringen können. Aber so geht es ja auch, Morgen kurz in die S-Bahn und schon bin ich da.