Den heutigen Tag haben wir in Arlington, Virginia begonnen und den gleichnamigen Nationalfriedhof besucht. Neben den unzähligen Gräbern von gefallenen Soldaten aller Waffengattungen und deren Angehörigen gab es dort auch das Grab von J.F.K. (mit ewiger Flamme), das des unbekannten Soldaten (mit ewiger Wache) und Gedenksteine für die Opfer der Challenger Katastrophe und des verunglückten Spaceshuttles Columbia zu besichtigen. Nach einer mehr oder weniger unfreiwilligen Vorbeifahrt am Pentagon und einem Abstecher zum Iwo Jima Memorial (Das berühmte Denkmal der Marines, die gerade eine Fahnenstange aufstellen) sind wir schließlich über den Potomac in den District of Columbia gefahren.

Ein Wort für alle Besucher der US Hauptstadt: Wenn ihr kein Navi habt lasst um Himmels Willen das Auto vor der Stadt stehen… die Verkehrsführung ist grausig. Wir sind selbst mit Navigationsgerät relativ lange durch die Gegend gekurvt um einen Parkplatz zu finden, der wenigstens halbwegs in der Nähe der National Mall liegt. Lange Fußmärsche sollte man ebenfalls einplanen, das Gelände über das sich die diversen Memorials verteilen ist sehr weitläufig.
Jefferson Memorial (Standbild in einer runden tempelartigen Säulenhalle), Washington Monument (Der 555 Fuß und 5 Inch hohe Obelisk), WW II Memorial (Ovales Basin mit allerlei Springbrunnen), Rainbow und Reflection Pool (700m langes Wasserbecken – Forest Gump rennt im Film hinein), Vietnam Veterans Memorial (Die blankpolierte schwarze Marmorwand mit den eingravierten Namen), Albert Einstein Memorial (was macht Albert eigentlich gerade hier?), Lincoln Memorial (Der sitzende Vater der Nation), Korean War Memorial (Eine Gruppe von Soldatenstatuen bahnt sich den Weg durch ein Blumenbeet vor einer weiteren Schwarzen Wand in die diesmal Gesichter eingraviert sind, Martin Luther King Jr. Memorial (Das war am schwersten zu finden… es handelt sich hier nur um eine Platte im Boden mit der Absichtsbekundung demnächst ein Monument zu errichten ^^ ), FDR Memorial (Sehr interessant aufgebaut, Felsenstrukturen, Wasserfälle, verschiedene Standbilder, viele Zitate – nicht so pompös wie die anderen Memorials sondern intelligent und modern aufgebaut mit einer Unterteilung in die verschiedenen Amtszeiten)
Nach so viel Monumenten taten uns die Füße gehörig weh, aber zum Glück fanden wir im weiteren Verlauf des Tages Parkplätze in der Nähe des Kapitols und des Weißen Hauses, so dass wir dort nicht mehr all zu weit laufen mussten.
Nach einer Ausruhpause und Abendessen im Motel brachen wir nochmal in die Stadt auf um einen Teil der Tour nochmal bei Nacht zu wiederholen und die beleuchteten Monumente zu betrachten. Auf dem Rückweg zum Motel fuhren wir dann gerade noch beim Watergate Motel vorbei – Namensgeber für die Affäre, die Präsident Nixon zum Rücktritt bewog. Das Gebäude ist allerdings nicht wirklich sehenswert – die Balkone sind potthässlich
Das Parkhaus gegenüber, in dem Deep Throught die belastenden Informationen übergeben hat, haben wir dann ausgelassen und sind lieber zu den wartenden Betten ins Motel zurück gefahren. Morgen stehen dann Besuche in einigen der Smithsonian Museen an.